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Jede dieser Gruppen gliedert sich in Erfahrungsstufen, die in der Regel von eins bis neun reichen: Je mehr Berufserfahrung eine Person hat, desto höher sind ihre Gruppierung und ihr Einkommen. Ein Beispiel: Ein Gymnasiallehrer in Nordrhein-Westfalen steigt in den ersten zehn Jahren seiner Karriere alle drei Jahre die Gehaltsskala an. Danach steigen sie alle vier Jahre in die nächste Gehaltsstufe auf. Das Paket beinhaltet Verbesserungen für viele Lehrer über Gehaltserhöhungen hinaus. “Die Anpassungszulage für Angestellte erhöht sich um 75 auf 105 Euro”, “ein wichtiger Schritt”, so Tepe. Fruchtbare Verhandlungen zwischen Behörden und Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, einschließlich der Bildungsgewerkschaften von Education International, haben zu einer Gehaltserhöhung von 8 % für beschäftigte Beschäftigte im öffentlichen Dienst geführt. Ingenieure, die sich für eine Karriere im akademischen Umfeld entscheiden, werden in der Regel nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD) oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L) bezahlt. Beide Verträge umfassen insgesamt 15 Lohnniveaus, wobei Doktoranden und Postdocs in der Regel in lohngruppe 13 (E 13) eingeteilt werden. Innerhalb der einzelnen Bandbreiten wird zwischen verschiedenen Erfahrungsstufen weiter unterschieden, weshalb das Gehalt eines wissenschaftlichen Mitarbeiters ohne Personalverantwortung zwischen ca. 3.600 und 5.400 € pro Monat liegen kann. Professoren, deren Gehälter nach den sogenannten W-Gehältern festgelegt werden, erhalten folgende Verdienste: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Gehaltserhöhung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Bundesländer nach dreitägigen Verhandlungen mit den Arbeitgebern als “angemessenen Abschluss” der Tarifverhandlungen qualifiziert. Auch in der Tarifrunde konnten die Gewerkschaften Fortschritte erzielen: Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder arbeiten ab 1.

Januar 2020 mit den gleichen Lohnkonditionen wie ihre Kollegen in Bund und Kommunen. Das bedeutet deutlich mehr Geld im Portemonnaie für die Mitarbeiter, was laut GEW-Chef “ein deutliches Zeichen für die Anerkennung der gesellschaftlich wichtigen Arbeit ist, die Erzieher und Sozialarbeiter leisten”.